Ab 23. Juli dürfen laut Spiegel Online im Iran nur noch Autos verkauft werden, die auch mit Flüssiggas betrieben werden können. Denn merkwürdigerweise hat der Iran zwar weltweit die zweitgrößten Erdölvorkommen, aber nicht annähernd die Raffineriekapazität, um den Benzinbedarf des Landes decken zu können. Daher muß der Iran etwa 40 Prozent des Spritbedarfs um 6 Milliarden Dollar jährlich importieren. Ende Juni war bereits der Sprit pro Autofahrer auf 100 Liter im Monat rationiert worden, was zu wütenden Protesten der Autofahrer geführt hat. Nun soll die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Flüssiggas Abhilfe bringen, obwohl noch unklar ist, ob man genügend Fahrzeugflüssiggas produzieren kann und ob es im Land genügend Tankstellen dafür gibt.