Kaum zu glauben, aber wahr: bei diesem Geschoss handelt es sich tatsächlich um einen Lada. Ein Enthusiast hat einen Lada 2105 derart aufgemotzt, daß die technische Basis kaum mehr zu erahnen ist. Leider haben wir von dem Fahrzeug nur Bilder gefunden und keinerlei technische Daten. Die Bilder erzählen aber einen ganze Menge über die Features dieses Liebhaberstücks: Breitreifen, Alufelgen, tiefergelegtes Fahrwerk, Überrollkäfig und Lederausstattung, Head-Up-Display für die Geschwindigkeit, Spoiler, Flügeltüren im Lambo-Style. Es wurde ein Sechszylindermotor verbaut, der von zwei Turboladern beatmet wird. Die Fahrleistungen dürften dementsprechend heftig ausfallen.
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Träume von gestern: Talbot Matra Bagheera
Der Matra Bagheera war ein französischer Sportwagen, der 1973 vorgestellt wurde. Eine Besonderheit des Fahrzeugs war die Sitzanordnung, denn der Matra hatte drei Sitzplätze – alle in der ersten Reihe. Eine weitere Besonderheit: der Bahgeera war eines der Fahrzeuge, die erstaunlich oft mit der ADAC-Asuzeichnung der „silbernen Zitrone“ für Autos mit rekordverdächtig vielen Mängeln geehrt wurde. Das Auto war auf einem Stahlrahmen aufgebaut, der mit Kunststoffteilen beplankt war. Dieses Know-How wurde zwar später bei der Produktion des Renault Espace genutzt, der Bagheera und sein Nachfolger Murena waren diesbezüglich offenbar noch Testmodelle, denn die meisten Exemplare hat der Rostteufel gefressen, da die Rahmen schneller rosteten als sie konserviert werden konnten. Der Bagheera gilt daher auch als nahezu unrestaurierbar, das tun sich nur die Mutigsten an. Und so ist die Versteigerung eines der Erstexemplare aus 1973 auf ebay ein mehr als seltenes Ereignis. Wie die Bilder zeigen, hat aber auch hier bereits der Zahn der Zeit recht heftig am Fahrzeug genagt. Mehr Info zum Bagheera hat der Spiegel sowie Wikipedia.
Auf der Website von Autoteile Roterberg (einem Matra-und Simca-Teilehändler) kann man in Bildern die Restaurierung von Bagheeras mitverfolgen und schöne Bilder des Nachfolgemodells Murena und seiner Restaurierung gibts auf dieser Website. Weiters gibts einen interessanten (englischen) Bericht zur Bagheera-Entwicklung auf rootes-chrysler.co.uk.
Nelson Piquet verliert Führerschein
Wie die britische News-Seite Autocar berichtete, wurde dem ehemaligen Formel1-Weltmeister Nelson Piquet letztens der Führerschein wegen wiederholten Schnellfahrens und Parkvergehen entzogen. Der Ex-Champion muss nun einen einwöchigen Kurs zum Thema „Sicher Autofahren“ besuchen und eine Prüfung ablegen, um seinen Schein wieder zu bekommen. Es wird ihm jedenfalls im Kurs nicht langweilig werden, denn auch seine Frau wurde dazu verdonnert. Auch ihr Schein ist derzeit eingezogen, die Familie Piquet fährt also derzeit Taxi.
Der ultimative Griller für echte Männer
Eine Bastelidee für Werkstättenbesitzer: Dieses Schmuckstück ist aus einem echten Chevrolet-V8-Motor gefertigt und mit Sicherheit der Star auf jeder Grillparty.
Mazda MX5 mit V8-Motor?
Es gibt tatsächlich einen Trupp Wahnsinniger, die es geschafft haben, in den Mazda MX5 klassische V8-Motoren zu verpflanzen. Das Resultat ist ein Monster mit 5 Litern Hubraum und 540 Nm Drehmoment. Über die Leistung des Motors schweigt sich die Website zwar aus, aber der Sprint von 0 auf 100 ist in 4,8 Sekunden erledigt.
SO ein Umbau kostet ab etwa 15.000 US$ und dauert 3 Wochen. Es gibt auch spezielle Umbaukits um knapp 4000 US$ (ohne Motor!), mit denen sich die Bastelarbeit relativ einfach selber erledigen lässt – viel Basiswissen und eine sehr gut ausgestattete Hobbywerkstatt sollte man allerdings besitzen.
Update 29.11.2007: auf miata.wordpress.com haben wir ein Video gefunden, in dem die Monstermiatas in Aktion zu sehen sind. Dort wird auch das Geheimnis um die Motorleistung gelüftet. Laut dem Video sind Leistungen von 250 bis 525(!) PS im MX5 möglich.
Iran verbietet Benzinmotoren
Ab 23. Juli dürfen laut Spiegel Online im Iran nur noch Autos verkauft werden, die auch mit Flüssiggas betrieben werden können. Denn merkwürdigerweise hat der Iran zwar weltweit die zweitgrößten Erdölvorkommen, aber nicht annähernd die Raffineriekapazität, um den Benzinbedarf des Landes decken zu können. Daher muß der Iran etwa 40 Prozent des Spritbedarfs um 6 Milliarden Dollar jährlich importieren. Ende Juni war bereits der Sprit pro Autofahrer auf 100 Liter im Monat rationiert worden, was zu wütenden Protesten der Autofahrer geführt hat. Nun soll die Umstellung der Fahrzeugflotte auf Flüssiggas Abhilfe bringen, obwohl noch unklar ist, ob man genügend Fahrzeugflüssiggas produzieren kann und ob es im Land genügend Tankstellen dafür gibt.
Der begrabene Plymouth ist nur mehr ein Haufen Rost
Nun ist es traurige Gewissheit: der vor 50 Jahren begrabene Plymouth Belverdere (wir haben drüber berichtet) ist nur mehr ein Haufen Rost. Das Fahrzeug war 1957 unter dem Rasen des Gerichtsgebäudes in Tulsa, Oklahoma in einer Betongruft verschlossen worden und wurde anlässlich der 100-Jahr-Feiern gestern um 19:00 Ortszeit (2:00 MESZ) wieder ans Tageslicht gebracht. Nach dem Entfernen der Schutzfolien war schnell klar, daß man die Hoffnung aufgeben musste, das Fahrzeug zu betanken und einfach zu starten. Vor 50 Jahren war eine Glasflasche mit Benzin im Kofferraum des Belvedere gelegt worden, falls 2007 fossile Brennstoffe nicht mehr erhältlich sein sollten. Der Benzin hat die Jahre überlebt – aber der Tank des Belvedere nicht. Wie wir berichtet hatten, war Wasser in die Gruft eingetreten und so konnte der Rost sein zerstörerisches Werk ausführen. Aber jedenfalls ist dieser Plymouth Belvedere ein Rosthaufen mit Persönlichkeit. (Bild: kotv.com)
Mehr Info:
- Bildergalerie von der Enthüllung des Belvedere
- Bildergalerie von der Öffnung der Gruft
- Videobericht: Unearthing the Belvedere
- Story mit Bildern bei kotv.com
- Story bei Tulsaworld, allerdings ohne Bilder
Sorge um den 50 Jahre alten Neuwagen in Tulsa
Unsere Geschichte vom 25.1.2007 über den 50 Jahre alten Neuwagen geht weiter. Zur Erinnerung: 1957 wurde unter dem Rasen des Gerichtsgebäudes in Tulsa, Oklahoma ein Plymouth Belverdere in einer Art Gruft versenkt und bestmöglich konserviert. Das Auto wird im Rahmen der Feiern zum 100. Jahrestag von Oklahoma am 15. Juni 2007 wieder an die Oberfläche geholt. Gestern wurde die Gruft geöffnet – und die Sorge um den Zustand des Fahrzeugs ist groß: die Gruft wurde zwar atombombenfest konstruiert, aber war offenbar nicht wasserdicht. Wie Tulsa World berichtete, ist Wasser in die unterirdische Garage eingedrungen und stand etwa 60 Zentimeter hoch. Das Fahrzeug ist zwar in mehrere Lagen wasserdichtes Material eingepackt, dennoch bleibt die Sorge, dass der Plymouth nur mehr ein Haufen Rost sein könnte. Details wird man morgen abend erfahren, denn dann wird das Auto herausgeholt.
Auf der Website von Tulsa World gibts ein Video, dass während der Öffnung der Gruft gemacht wurde, weiters alle jemals erschienenen Berichte zum begrabenen Auto. Auf der Website kotv.com kann man die Enthüllung des Autos am Freitag um 19 Uhr Tulsa Ortszeit als Livestream mitverfolgen (das entspricht Samstag um 2:00 früh mitteleuropäischer Sommerzeit).
V8-Motor – selbstgebaut
Wenn man erstens viel Zeit, zweitens das nötige Fachwissen und drittens einen einigermaßen leistungsstarken Maschinenpark mit zumindestens Fräsmaschine und Drehbank hat, so kann man komplette Motoren auch selber bauen. Allerdings ist ein lauffähiger V8-Motor im Modellformat bereits die wirklich hohe Kunst des Modellbaus. Auf www.weberprecision.com kann man die liebevolle Eigenkreation bewundern. Die Einzelteile dieses Babys sind allesamt selbstgefertigt, es ergibt sich aus den Daten ein Gesamthubraum von 92 Kubikzentimetern, die Leistung ist unbekannt. Nur die maximale Drehzahl wurde angegeben: immerhin 12.000 Umdrehungen pro Minute. Die Einzelteile dürften also recht gut zusammenspielen.
Dankenswerterweise lässt uns der Konstrukteur recht tief in seinen Motor hineinblicken: mit dutzenden Bildern und Erklärungen der Einzelteile, einigen Bildern zum Aufbau des Motors und eines Videos, in dem das Monster gestartet und auf Drehzahl gebracht wird.
Und damit die Zukunft nicht fad wird (schließlich ist der Motor fertig), baut der begabte Kerl (über den wir nichts weiter wissen, als wie seine Werkstatt aussieht) an einem 5-Zylinder-Sternmotor und einer Gasturbine.
Audi R6 Totalschaden – Fahrer unversehrt
Es ist unglaublich, aber der Fahrer dieses Audi R6 hat beim Unfall nur eine kleine Schürfwunde am Daumen davongetragen. Das weiß man, weil er das Wrack bei ebay zum Verkauf angeboten hat und das dort behauptete. Und was fast noch unglaublicher ist: das Wrack wurde um 6716.- Euro versteigert, obwohl nicht mehr viel übrig ist, was man brauchen könnte!